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Der Tiergarten am Schloss Raesfeld, errichtet in der Mitte des 17. Jahrhunderts, ist nach der Beurteilung des „Westfälischen Amtes für Denkmalpflege“ einer der ältesten noch gut erhaltenen Renaissance-Tiergärten Deutschlands. Unter dem Leitgedanken „Wahrung des kulturhistorischen Erbes“ haben der Kreis Borken und die Gemeinde Raesfeld hier ein überregional bedeutsames Naturerlebniszentrum errichtet. In diesem Zentrum werden drei Themenbereiche entwickelt und miteinander verknüpft: |
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Revitalisierung des Tiergartens |
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| Im Zuge der Revitalisierung des Tiergartens wurde dem damals verwilderten, parkähnlichen Waldgelände hinter dem Schloss durch forstliche und bauliche Eingriffe die markanten Eigenarten eines renaissancezeitlichen Tiergartens wiedergegeben und durch Besatz von Rot- und Damwild die ursprüngliche Nutzung wieder sichtbar gemacht. | |
| Darüber hinaus wurden die bereits im Tiergarten vorhandenen natürlichen Biotope bzw. Naturerfahrungsräume wie Wald, Quellen, Bäche, Teiche und Wiesen ökologisch optimiert und durch Anlegen einer Heidefläche erweitert. | |
| Durch die Schaffung von Kleinstrukturen und Übergangsbiotopen wurden nicht nur zusätzliche Naturerfahrungsräume, sondern gleichzeitig auch Beiträge zum Natur- und Artenschutz geleistet, die auch Teile der Naturbildung vor Ort sind. | |
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Ziel aller Maßnahmen ist es, dem Besucher des
Tiergartens den Zugang zur Natur direkt und unmittelbar zu ermöglichen. Sowohl dem Erholung suchenden Besucher als auch dem Natur interessierten Tourist werden im revitalisierten Tiergarten ein positives Erleben von Natur geboten. |
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Errichtung eines Informations- und Besucherzentrums |
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Als Kristallisationspunkt des Projektes Renaissance-Tiergarten
Schloss Raesfeld wurde ein modernes Informations- und
Besucherzentrum errichtet. |
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Tiergarten
am Schloß Raesfeld
nach oben |
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Aufbau eines Bildungszentrums |
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Mit dem Aufbau eines Zentrums für
natur-kulturhistorische und umweltpädagogische Bildung sowie für
Regionalentwicklung wurde der Grundstein für eine moderne,
ganzheitliche Umweltbildung sowie für die Zukunftsentwicklung der
Region Westmünsterland gelegt. |
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Inhaltliche Ausgestaltung des Zentrums für Bildung und Regionalentwicklung
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Umweltpädagogisches
Bildungsangebot Gemäß der Multifunktionalität der Einrichtung wird ein breit gefächertes Angebot von Fortbildungsmaßnahmen, Informationsveranstaltungen, Exkursionen u. ä. präsentiert für
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Nachhaltige Regionalentwicklung In der Agenda 21 wird den Kommunen eine herausragende Bedeutung bei der Auseinandersetzung mit den ökologischen, ökonomischen und sozialen Problemen unserer Gesellschaft und ihren Ursachen zugewiesen. Sie werden aufgefordert, die Öffentlichkeit zu mobilisieren und sie für die Ziele und Pläne einer nachhaltigen regionalen Entwicklung zu sensibilisieren. Mit dem Zentrum für Bildung und Regionalentwicklung wurde die Chance und die Möglichkeit ergriffen, diese Nachhaltigkeitsstrategie besonders für die Bereiche Ökologie und Ökonomie in der Region Westmünsterland zu verwirklichen. Als Schnittstelle der breiten Öffentlichkeit und des angeführten Zentrums mit zum Teil wissenschaftlichen Arbeiten ist in Raesfeld eine zeitgemäße multifunktionale Bildungseinrichtung entstanden, die die Maßgaben und Ziele der Agenda 21 mehr als erfüllt. |
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Broschüren zur Revitalisierung des Renaissance-Tiergartens Schloss RaesfeldDas gesamte Konzept Renaissance-Tiergarten Schloss Raesfeld können Sie bestellen beim: Kreis Borken Weitere Informationen erhalten Sie außerdem in der
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Außerdem gibt es eine Dokumentation
zum "Besucherzentrum Tiergarten Raesfeld". Herausgeber: Regionale 2004 GmbH links und rechts der Ems. Auslober: Kreis Borken. Wettbewerbsbetreuung: Rübsamen+Partner. Layout: Ina Bauckholt. Fotos: Peter Büning. - Bochum. - Telgte/Borken 2002. - 23 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Pläne. |
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